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Welle-Teilchen-Dualität

Der Mentaltrainer Andreas Ackermann schreibt in seinem Buch „Easy zum Ziel“ dazu:

„Die Atome waren keineswegs die harten und festen Teilchen, für die man sie immer gehalten hatte, sondern sie erwiesen sich als weiter Raum, in dem sich extrem kleine Teilchen, die Elektronen - um den Kern bewegten.

Und jetzt kommt es: diese Elektronen, sowie übrigens auch der Atomkern, der ja aus Protonen und Neutronen besteht, sind ja gar nicht, wie angenommen, Festkörper im Sinne der klassischen Physik. Sie sind eher abstrakte Gebilde mit einer doppelten Natur. Je nachdem wie wir sie ansehen, erscheinen sie manchmal als Teilchen, manchmal als Wellen.


Gottseidank sind Wissenschaftler oft neidisch aufeinander. Auf jeden Fall ging der Fortschritt in der Physik plötzlich ab wie die gelbe Post. So rasant, dass es einem fast schwindelig wurde. Alle wollten „wissenschaftlich“ beweisen, dass die anderen mit ihren Entdeckungen nicht Recht hatten. 


Man ließ Licht ein paar Stunden lang auf eine goldbeschichtete Folie scheinen. Wie man die Folie anschließend untersuchte, stellte man fest: da sind ja Einschüsse sichtbar, gerade wie wenn jemand mit einem Gewehr eine Ladung Schrot auf die Folie geschossen hätte. Also war wissenschaftlich bewiesen, dass Licht Materie ist.


Das konnte die Konkurrenz natürlich nicht einfach so hinnehmen. Also baute sie die genau gleiche Versuchsanordnung auf, um der Welt zu beweisen, dass Licht selbstverständlich Welle ist. Und siehe da, diese Forscher haben genau das festgestellt und somit wissenschaftlich bewiesen: Licht ist Welle! 


Plötzlich war klar, die kleinsten Teilchen (von Einstein Quanten benannt, heute eher als Photonen bekannt) können sowohl Materie als auch Welle (Energie) sein. Es ist die Erwartung des Wissenschaftlers, die bestimmt, ob wir es mit Materie oder Welle (Energie) zu tun haben.


Können Sie abschätzen was diese Erkenntnis bedeutet? Ihre Erwartung, Ihre Gedanken, Ihr Geist bestimmt, ob etwas Materie oder Energie ist. Es sind die Informationseinheiten, die Sie aussenden, die das Quantenfeld, den Basisstoff der Materie, in-Formation bringt. Senden Sie mit der richtigen Technik und unter Berücksichtigung einiger wichtiger Maßnahmen z.B. die Informationseinheiten „Ich habe die Abschlussprüfung mit Leichtigkeit bestanden“ aus, wird sich genau dies manifestieren. Das heißt: Sie kreieren mit Ihrem Geist laufend Ihre Wirklichkeit. Sie sind Schöpfer Ihrer Welt, denn Sie senden dauernd solche Informationseinheiten aus.


Das bedeutet natürlich in der Konsequenz auch, dass es die Wirklichkeit, die Welt gar nicht gibt. Es gibt genauso viele Welten wie es Menschen gibt. Toll, oder nicht?


Jeder Mensch schafft sich sein eigenes Universum. Vielleicht sollten wir uns aus diesem Grunde auch mal überlegen, ob der Begriff „Universum„ überhaupt richtig ist. Sollte es nicht eher „Multiversum“ heißen? Wobei Sie sich klar machen müssen, dass Sie aus einer Riesenauswahl an „Universen“ eines ausgesucht haben und momentan leben". 


Und hier noch ein Auszug zum gleichen Thema aus meinem Buch „Das Innen bestimmt das Außen“.


Der Physiker Capra schreibt zur Welle-Teilchen-Dualität:


„Rutherfords Versuche hatten gezeigt, dass Atome keine unzerstörbaren Festkörper, sondern leerer Raum sind, in dem sich extrem kleine Teilchen bewegen, und jetzt erklärte die Quantentheorie, dass auch diese Teilchen keine Festkörper im Sinne der klassischen Physik sind. Die subatomaren Einheiten der Materie sind sehr abstrakte Gebilde mit einer doppelten Natur. Je nachdem, wie wir sie ansehen, erscheinen sie manchmal als Teilchen, manchmal als Wellen; diese Doppelnatur zeigt auch das Licht, das als elektromagnetische Schwingung oder Teilchen auftreten kann. Diese Eigenschaft von Materie und Licht ist recht seltsam. Es scheint unmöglich zu akzeptieren, dass irgendetwas gleichzeitig ein Teilchen, d.h. ein auf kleinsten Raum beschränktes Gebilde, und eine Welle sein kann, die sich über weite Räume ausdehnt. Dieser Widerspruch ließ die meisten koan-ähnlichen Paradoxa entstehen, die schließlich zur Formulierung der Quantentheorie führten. Die ganze Entwicklung begann als Max Planck entdeckte, dass Wärmeenergie nicht kontinuierlich ausgestrahlt wird, sondern in Form von „Energiepaketen“. Einstein nannte sie Quanten und erkannte sie als fundamentalen Aspekt der Natur. …Man nennt sie jetzt Photonen. Sie sind jedoch Teilchen von besonderer Art, masselos und bewegen sich immer mit Lichtgeschwindigkeit.


Weiter schreibt er und das ist ganz wichtig:

„Der offensichtliche Widerspruch zwischen dem Bild der Teilchen und Wellen wurde auf völlig unerwartete Weise gelöst, die die Grundlage des mechanistischen Weltbildes in Frage stellte, nämlich den Begriff der Realität der Materie. Auf der subatomaren Ebene existiert Materie nicht mit Sicherheit an bestimmten Orten, sondern zeigt eher eine „Tendenz zu existieren“, und atomare Vorgänge laufen nicht mit Sicherheit zu definierten Zeiten und auf bestimmte Weise ab, sondern zeigen eher „Tendenzen zu erscheinen“. … Auf der subatomaren Ebene lösen sich die Festkörper der klassischen Physik in wellenartige Wahrscheinlichkeitsbilder auf, und diese Bilder endlich stellen nicht die Wahrscheinlichkeit von Dingen dar, sondern von Zusammenhängen. Eine sorgfältige Untersuchung der Beobachtungsprozesse in der Atomphysik zeigte, dass subatomare Teilchen keine Bedeutung als isolierte Gebilde haben, sondern nur als Zusammenhang zwischen der Vorbereitung eines Experiments und der darauf folgenden Messung zu verstehen sind.

Die Quantenphysik enthüllt somit die grundsätzliche Einheit des Universums.

Sie zeigt, dass wir die Welt nicht in unabhängige kleinste Teilchen zerlegen können. Wenn wir in die Materie eindringen, zeigt uns die Natur keine isolierten „Grundbausteine“, sondern erscheint eher als ein kompliziertes Gewebe von Zusammenhängen zwischen den verschiedenen Teilen des Ganzen. Diese Zusammenhänge schließen immer den Beobachter ein. Der menschliche Beobachter bildet immer das Schlussglied in der Kette von Beobachtungsvorgängen, und die Eigenschaften eines atomaren Objektes können nur in Begriffen der Wechselwirkung zwischen Objekt und Beobachter verstanden werden. Dies heißt, dass es die klassische Vorstellung einer objektiven Beschreibung der Natur nicht mehr gibt. Die Cartesianische Trennung von Ich und Welt, vom Beobachter und dem Beobachteten, kann im atomaren Bereich nicht durchgeführt werden. In der Atomphysik können wir nie über die Natur sprechen, ohne gleichzeitig über uns selbst zu sprechen.“


 


 



 

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