Herzlich Willkommen auf Urwind.de

Atom

Um in Energie einzuführen, möchte ich einen Ausschnitt aus meinem dritten Buch "Das Innen bestimmt das Außen" in Kurzform wiederholen. Für die jungen LeserInnen ist das, was ich da geschrieben habe, geläufig. Für andere mag es ein ebenso großer Schock sein, wie für mich damals vor 30 Jahren. Im Buch des Physikers Capra fand ich folgenden Vergleich der Größe eines Atoms:

"Vergrößern wir das Atom auf die Größe des größten Domes der Welt, des Petersdomes in Rom, dann hätte der Kern die Größe eines Salzkörnchens! Ein Salzkörnchen und Staubteilchen, die durch den weiten Raum des Domes wirbeln - so können wir Kern und Elektronen eines Atoms darstellen".

Ich war noch im alten Weltbild von Newton und Descartes erzogen worden. Aus der Schulzeit hatte ich das alte Planeten-Modell des Atoms in Erinnerung, wobei die Elektronen den Kern in geringem Abstand auf Umlaufbahnen umkreisen. Da hieß es, dass alle Materie aus diesen relativ festen kleinen Partikeln aufgebaut und alles berechenbar und wiederholbar ist. Bis zur Kernspaltung 1938 glaubte man sogar, Atome seien die kleinsten unzerstörbaren Teilchen und viele Menschen glauben das immer noch.

Die Grundfläche dieser größten Kirche der Welt umfasst 25 000 Quadratmeter. Das sind etwa vier Fußballfelder. Denkt man sich das auch in die Tiefe, dann wirbeln um dieses klitzekleine Salzkörnchen die Elektronen wie winzige Staubkörnchen herum. Mein Weltbild ist mit diesem Vergleich zusammengestürzt, denn das hieße ja, es gibt eigentlich keine Materie. Alles ist nur Energie, nur Schwingung, Energie in Farben. Für mich grenzte es an ein Wunder, dass die Materie dabei ihre Form behält. Wieso erscheint die Materie fest und solide, sowie relativ beständig? Doch auch dafür findet ich Erklärungshilfe:

"Im Atom gibt es zwei entgegen gesetzte Kräfte. Einerseits zieht der Kern die Elektronen durch elektrische Anziehung so dicht wie möglich an sich heran, andererseits reagieren die Elektronen auf ihre räumliche Beschränkung damit, dass sie herumwirbeln mit einer Geschwindigkeit von ca. 900 km pro Sekunde. Das lässt das Atom als starre Kugel erscheinen, genau wie ein schnell laufender Propeller als Scheibe erscheint".

Das Bild des Propellers half mir, denn auch ein Ventilator ist in Ruhe völlig ungefährlich. In Bewegung jedoch erscheinen die Flügel wie eine solide, feste Scheibe und sind genauso hart wie die Materie. Obwohl alles nur Energie ist, kann man sich sein Knie an einem Stuhl anschlagen.


 

Finden Sie diesen Artikel gut ? Möchten Sie diesen Artikel an Freunde weiterempfehlen ? Bitte einfach die Links im Actioncenter am rechten Rand unten benutzen. Dort finden Sie auch einen Link zur Druckversion, falls Sie den Artikel ausdrucken möchten.

| Home | Impressum | Druckversion | Gedankenkraft | Mentale Kraefte aktivieren online lesen | Gesundheit | Psyche und Emotion | Sinn und Spirit | Energie | Philosophie | Kunst | Meine Objekte | Sonstiges | Über mich | Links